Pressemitteilung

Corona-Krise: Kreissparkasse Birkenfeld hilft Unternehmenskunden Antragstellung für Förderprogramme seit 23. März 2020 möglich

Idar-Oberstein, 24. März 2020

Die Kreissparkasse Birkenfeld steht bereit, von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen und Selbständigen Hilfe durch Förderkredite und Liquiditätshilfen zu geben. Seit Montag, 23. März 2020, sind über die Kreissparkasse Birkenfeld Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz möglich. Unter anderem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat dazu die eingespielten bestehenden Programme erheblich erweitert. Die Sparkasse stellt dafür eigene Kreditmittel zur Verfügung.
„Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen und stehen unseren Unternehmenskunden zur Seite“, so Thomas Späth, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Birkenfeld.
Die KfW hat bestehende Programme für Liquiditätshilfen stark ausgeweitet, um Unternehmen den Zugang zu Krediten auch in schwierigen Zeiten zu erleichtern. Das sind vor allem der KfW-Unternehmerkredit für Unternehmen, Einzelunternehmer und Freiberufler, die schon mehr als 5 Jahre bestehen und der ERP-Gründerkredit Universell für jüngere Unternehmen, Freiberufler und Gründer.
Für alle Unternehmensgrößen bieten diese Programme als KfW-Sonderprogramm Kredite bis zu 1 Milliarde Euro für Investitionen und Betriebsmittel, und stellen aktuell Hausbanken bis zu 90 Prozent von der Haftung frei. Diese Angebote sollen von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die jetzt durch die Corona-Krise in größere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, aber zum Jahresende 2019 noch gesund waren. Die Kreissparkasse Birkenfeld unterstützt die KfW dabei durch eine Risikoprüfung, die durch die KfW übernommen wird.
Bei Krediten bis zu 3 Millionen Euro kann damit die Zusage deutlich beschleunigt werden.
Für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung ein weiteres Hilfsprogramm angekündigt. Darüber wird das Bundeskabinett am Montag entscheiden. „Hier geht es um Kundengruppen, die von den bestehenden Programmen nicht ausreichend erfasst werden und bei denen vor allem Zuschüsse wirksam sind“, so Vorstandschef Späth. „Sobald wir dazu genaue Termine und Details kennen, werden wir darüber informieren.“
„Der Kreissparkasse Birkenfeld ist es wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den wirklich Betroffenen ankommen. Deshalb werden wir die personellen Ressourcen des Hauses bündeln und teilweise anders einsetzen. Das kann dazu führen, dass einzelne Filialen für den Publikumsverkehr nicht mehr zugänglich sind. Wir werden aber mit unseren Schwesterinstituten und Verbundunternehmen in der Sparkassen-Finanzgruppe in Deutschland zu jedem Zeitpunkt die Bargeldversorgung und den bargeldlosen Zahlungsverkehr sicherstellen“, so Späth.

Zu den Förderkrediten